Samstag, 11. Juli 2009
Arthur Schopenhauer und die indischen Religionen
Arthur Schopenhauer war der erste bedeutende westliche Philosoph der Neuzeit, der sich inteniv mit den Religionen und Philosophien Indiens befasst hatte. Dabei schätzte er besonders die altindischen Upanishaden und - soweit sie ihm damals schon in Übersetzungen zugänglich waren - die Schriften des Buddhismus. Mit Freude konnte er feststellen, wie sehr diese alten indischen Weisheitslehren mit seiner Philosophie übereinstimmten. Mehr noch: Die Upanishaden empfand Schopenhauer als die bedeutendste und erhabenste Lektüre, die auf der Welt möglich ist: sie ist der Trost meines Lebens gewesen und wird der meines Sterbens sein.
Auch zum Buddhismus hatte Arthur Schopenhauer ein sehr enges Verhältnis, ja er nannte sich und seine Anhänger Buddhaisten.
So war es vor allem Schopenhauers Verdienst, dass gegen Ende des 19. Jh. der Buddhismus im deutschen Bildungsbürgertum und dann weit darüber hinaus bekannt wurde.
Auch heute noch kann Schopenhauers Philosophie wesentlich zu einem besseren Verständnis der Weisheitslehren, die sich vor Jahrtausenden in Indien herausgebildet hatten, beitragen. Trotz fundamental unterschiedlicher Geistestraditionen wurde so durch Arthur Schopenhauer eine kulturelle Brücke zwischen Ost und West geschaffen. In diesem Sinne hat der Arbeitskreis " Schopenhauer und Buddhismus " und der " Arthur - Schopenhauer - Studienkreis " diesen Blog eingerichtet. Wir hoffen auf rege Beteiligung, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen.
hb
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kmhibctfgz
Labels:
Arthur Schopenhauer,
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